HERZESSENZ® Schule für Tibetische Heilkunst
Schule für Tibetische Heilkunst

Gedanken zur Corona-Pandemie

 

 

 

Was bedeutet dieser kleine Virus mit seinen großen Folgen eigentlich aus der Sicht der Wissenschaft vom Bewusstsein?
Was sollen wir verstehen? Und was sollen wir lernen?

Zwei Kräfte stehen sich gegenüber: die Natur und der Mensch.
Das kennen wir schon und das praktizieren wir bereits durch die gesamte Evolution hindurch.
Und immer wieder hat die Natur gesiegt. Unser Leben endete immer mit dem Tod – und riss so viele Lebewesen mit sich. So scheint es auch dieses Mal zu sein.
Doch dieses Mal weigern wir uns, zu verstehen, dass wir schwächer sind, dass wir uns anzupassen haben, dass wir auf kein Recht auf Leben pochen können, indem wir es mehr und mehr Arten streitig machen.

Es ist unser Egoismus, der uns schwächt.
Er engt uns ein und erzeugt Angst und Panik.
Im winzigen Fernster unserer Sicht sehen wir nichts anderes als uns selbst.
Voller Stolz schauen wir auf unsere Errungenschaften und die Wichtigkeit, die wir scheinbar dadurch gewonnen haben. Wir können uns nicht vorstellen, dies alles zu verlieren – unsere Freiheit, unsere Sicherheit, ja, unser Leben.
Wir sind geblendet von unserer vermeintlichen Autarkie!
Das Individuum gilt uns als die größte Errungenschaft.
Dabei haben wir vergessen, dass es die Pandemie der Pest war, die aufgrund der Ansteckungsgefahr die menschlichen Gemeinschaften auflöste und die Isolierung des Individuums hervorbrachte…(Michel Foucault)

Nun ist es wiederum so: die menschliche Nähe ist zu einer Gefahr geworden.
Wir Menschen sollen auf das Wichtigste verzichten, das uns zu wahren Menschen macht: auf die uns eingeborene soziale Natur!
Die Angewiesenheit auf andere. Die Abhängigkeit von unseren Kindern und Enkeln, die unsere Leben weiterführen und die Abhängigkeit von der Generation vor uns, von unseren Eltern und Großeltern, deren Lebenserfahrung unser Leben gestaltete.
All das sind wir dabei zu vergessen, obwohl wir wissen, dass kein Baby ohne menschlichen Kontakt überleben kann. Und den in teure Heime eingesperrten Alten geht es inzwischen ähnlich.
Weil wir von der Idee unseres eigenen „Glücks“ hypnotisiert sind, verweigern wir uns der Gemeinschaft, von der wir jedoch in einer Welt der Globalisierung abhängiger sind denn je…
Corona, dieser kleine Virus, zeigt uns den Notstand auf, den wir selbst erschaffen haben: Gemeinschaft in körperlichem Beisammensein ist gefährlich geworden. Enkel dürfen ihre Großeltern nicht mehr sehen, sterbende Eltern müssen den Weg in den Tod allein finden.

Direkt vor uns steht das Gespenst, das wir in den Jahren der Ignoranz erschaffen haben:
Die soziale Isolation.
Der einsame Tod.
Die sich immer stärker nach außen drängende Aggression.

Wir haben nicht verstanden, dass die Gefühle von Angst und Wut, von Panik und Hass in uns selbst existieren und es deshalb absurd ist, im Draußen die Feinde zu suchen und auf sie einzuschlagen…
Der Feind, der mich quält, bin ich selbst!

Buddha spricht in den vier Edlen Wahrheiten von Dukkha, dem schmerzlichen Gefühl des Getrenntseins von unserer einheitlichen, mit allem verbunden Natur und dem Leiden daran, dass nichts bleibt, sondern in stetigem Wandel begriffen ist.

Und so können wir aus der Konfrontation mit der Pandemie lernen:
Sie als Symbol zu sehen für unsere Selbstverherrlichung, weil wir vergessen haben, aufeinander angewiesene Menschenwesen zu sein.
Sie als Symbol zu sehen für unsere Verantwortung für alle, die vor uns da waren und nach uns kommen werden, als Symbol für Verbindung, die wir zum Leben brauchen und nun in einem völlig neuen Gewand zu leben lernen müssen.

Wir brauchen einander.
Wenn wir das zur Gewissheit reifen lassen, dann ist der andere wichtiger als das Selbst und sein Schutz liegt uns mehr am Herzen als unser vergängliches schales Glück.

Eine Meditation für Menschen in Not

 

 

Es wurde ein Video erstellt, um Menschen in Not mit Meditationen zu helfen.

Bitte verteilen sie diesen YouTube Link (https://youtu.be/0_MKkEgW-Sc)
an alle Personen, die Menschen in Not pflegen und behandeln sowie an die Menschen, die Sterbenden in ihren letzten Stunden beistehen.
Bitte veranlassen Sie, dass die Meditation den Menschen und ihren Angehörigen zukommt, die sie in diesen Tagen am meisten brauchen.

Die Meditation geht auf die Lehren von Tarab Tulku XI. zurück.

 

HERZESSENZ® Schule für Tibetische Heilkunst

Die Schule für Tibetische Heilkunst folgt zwei herausragenden modernen Lehrern der buddhistischen Tradition, Lharampa Geshe Tarab Tulku XI. und Sensei Seiji Takamori.
Beide studierten den traditionellen Buddhismus und praktizierten Tantra bis zur Vervollkommnung.
Beide widmeten sich dem Ziel, die Essenz dieser Weisheitstradition unserer westlichen Sichtweise zugänglich zu machen.
Da ‚Realität’ nicht als objektive Größe 'draußen' existiert, sondern von unserer eigenen Verfasstheit abhängt, tragen wir den ‚Schlüssel für unsere Realitätserfahrung’ selbst in
der Hand und können somit unser Leiden beenden.

HERZESSENZ ist eine Meditationspraxis, die Körper und Bewusstsein in einen Zustand tiefer Entspannung versetzt. Durch Stimulation der feinstofflichen Energiequalitäten unseres Körpers wirkt sie sowohl physisch wie mental als unkomplizierte Heilmethode.
Sie ist die Herz-Essenz, das Kernstück der Lehren, die der Japaner Seiji Takamori nach zwanzig Jahren Meditations-Retreat aus dem noch unberührten Tibet in den Westen brachte.
Als einfache und höchst effiziente Heilmethode nahm sie den Weg von ihren tibetischen Wurzeln über die ‚Reine-Land-Schule’ Japans bis in unsere westliche Kultur.
Sie ist die lebendig gebliebene Kloster-Übertragungslinie eines Heiltantras.

Als zweite Säule lehrt die Schule für Tibetische Heilkunst TENDREL-Einheit in der Dualität, die indo-tibetische Philosopie vom SELBST und den Phänomenen, wie sie Tarab Tulku XI. explizit für den Westen essenzialisiert hat, um mit einer großen Auswahl von Methoden Körper und Geist der Menschen in ihr ursprüngliches Gleichgewicht zu bringen.
Auf diese Weise befähigt er uns, unseren immerzu nach außen gerichteteten Geist der wahren Natur der Wirklichkeit zuzuwenden.