HERZESSENZ® Schule für Tibetische Heilkunst
Schule für Tibetische Heilkunst

Qualifizierung zur spirituellen Sterbe- und Trauer-Begleitung


Der Tod- überall- und doch ein unbequemes Thema
- Bin ich tot, wenn ich Organe spende?

- Ist der letzte Atemzug mein Ende?
- Wer und was bin ich nach dem Tod? Erde? Licht? Energie?


Neuer Ausbildungs-Beginn am 28. November 2019

In einer Zeit, in der es Menschen trotz Wohlstand nach „immer noch mehr“ verlangt, in der ihre Körper als Ersatzteillager zur Spende bereitgestellt werden und das persönliche Ich zum wichtigsten Inhalt der Welt wird, in einer solchen Zeit verbannen wir den Tod aus unserem Bewusstsein und halten ihn lediglich für eine Beleidigung!

Folgerichtig gehen wir unvorbereitet in ein uns völlig unbekanntes Land und schaffen es nicht, im Einverständnis mit dem stetigen Wandel von Werden und Vergehen zu sterben. Bewusstlos oder im Kampfe stolpern wir in den Tod, genauso wie wir unser kostbares Leben verbrachten...
Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod findet einfach nicht mehr statt.

Aus der Sicht der Tibetischen Medizin-Philosophie ist der Tod jedoch das Tor zu einer neuen Schöpfung. Um mit klarem Geist durch dieses „Tor“ einzugehen, brauchen Menschen Wissen und Erfahrung von und mit den eigenen Sterbeprozessen sowie die Präsenz eines ‚spirituellen Freundes', wenn der Körper sich auflöst und das Bewusstsein in seine feinsten Ebenen hinübergleitet… Denn eine Art subtilstes Gewahrsein wird nicht sterben, wenn alles ‚Gewordene‘ vergeht. Doch in Angst und Ohnmacht kann dieses Gewahrsein verlorengehen.

Der Verein Mit-Sein e.V. bietet an, sich in der Tradition zweier erleuchteter indo-tibetischer Gelehrter mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen sowie die Option, sich im Anschluss zu spiritueller Sterbebegleitung zu qualifizieren. Diese Tradition orientiert sich an den alten Schätzen der Inneren Wissenschaften vom Bewusstsein.

Die Ausbildung besteht aus zwei Phasen: der erste Teil enthält sieben Module, die sich mit der eigenen Sterblichkeit beschäftigen. Achtsamkeit, nonverbale Empathie und der Umgang mit eigener Stärke werden geschult.
Wer sich dazu berufen fühlt, spiritueller Sterbebegleiter zu werden, erlernt im zweiten Teil mit drei Modulen den Umgang mit Sterbenden und deren Angehörigen.
Der 1. Teil umfasst den Zeitraum von zwölf Monaten, der 2. Teil den von sechs Monaten. 
Die Gesamtausbildung umfasst 250 Stunden an 30 Tagen und endet mit der Zertifizierung: Qualifizierung zur spirituellen Sterbebegleitung.

Leitungsteam:
Dr. phil. Dipl. päd. STM Ute Hanf-Dressler, HP,

Leiterin der Schule für Tibetische Heilkunst
Sariya Jensen, ausgebildet bei Ute Hanf-Dressler
0rt: Schule für Tibetische Heilkunst, 26349 Jade, am Jadebusen

 

Spirituelle Sterbebegleitung

1. Teil
1. Modul: 3 Tage  Selbstpräsenz
28.11.-01.12.2019
2. Modul: 3 Tage  Der Zyklus des Selbst
13.02.-16.02.2020
3. Modul: 3 Tage  Die Polarität Körper-Geist
19.03.-22.03.2020
4. Modul: 3 Tage  Entwicklung von Geist/Körper
14.05.-17.05.2020
5. Modul: 3 Tage  Bewusstsein und die Objekte
20.08.-23.08.2020
6. Modul: 2 Tage  Praxiserfahrung
02.10.-04.10.2020
7. Modul: 5 Tage  Sterben Üben im Dunkel
10.11.-15.11.2020

2. Teil
8. Modul: 3 Tage  Ethik der Liebe
21.01.-24.01.2021
9. Modul: 3 Tage  Trauer und Angehörige
18.03.-21.03.2021
10. Modul: 2 Tage Prüfung und Zertifizierung
30.04.-02.05.2021