HERZESSENZ® Schule für Tibetische Heilkunst
Schule für Tibetische Heilkunst

Umgang mit Tod - Seminare zum Üben

Mit sich ins Reine kommen – Vorbereitung auf den eigenen Tod

*Wenn du wüsstest, wie schwer es zu erlangen ist,
wäre es dir unmöglich, das durchschnittliche Leben zu führen.
Wenn du seine großen Vorzüge sähest,
täte es dir leid, wenn es bedeutungslos bliebe.
Wenn du über den Tod nachdächtest, t
räfest du Vorbereitungen für deine zukünftigen Leben.
Wenn du über Ursache und Wirkung nachdächtest,
hörtest du auf, unbesonnen zu sein.*
(Tsongkhapa)

siehe auch www.trauer-begleitung-ja.de oder Button Sterbebegleitung

 

In unserer Kultur gehört es inzwischen zu unserem offiziellen Menschenrecht, uns selbst töten zu dürfen und ebenso werden wir zur Solidarität aufgefordert, unsere Organe zu spenden, auch wenn wir dabei sterben müssen.
In dieser Logik kann es kein „nach dem Tod“ geben. Wenn mit dem Tod alles aufhört, sind auch wir zu NICHTS geworden...
Sind wir mit diesen Schlussfolgerungen zufrieden?
Was geschieht beim Sterben? Kommt etwas danach?
Wie bereite ich mich vor? Was muss ich wissen? Was muss ich üben?

Sterben kann man üben.
Es ist sinnvoll, Sterben zu üben, denn wir haben keinerlei Erfahrung und Training, wie unser Geist sich verhält, wenn der Körper stirbt.

In der Jahrtausende alten tibetischen Wissenschaft vom Bewusstsein wird im Totenbuch der Tibeter sehr genau dargelegt, welche Phasen nach dem körperlichen Tod auftreten.
Laut ihm existiert Geist weiter als feinstoffliche Energieform und erfährt verschiedenste Transformationen.
Das Tibetische Totenbuch zeigt, wie wichtig es ist, eine feinste Art von Gewahrsein bewusst zu halten, um seinen Geist in den verschiedenen Prozessen kontrollieren und lenken zu können.

Ein siebentägiges Intensivseminar Sterben Üben simuliert interaktiv den Tod, die nachtodlichen Phasen (Bardo) und Möglichkeiten der Wiederverkörperung. Es macht diese Prozesse sichtbar und nachvollziehbar, indem das Sterben, soweit es möglich ist, simuliert wird.
Im Rahmen dieses Workshops wird das Sterben Üben zu einer Art Performance, in der die Teilnehmer*innen selbst zu Hauptakteuren werden und sich in einem Szenario von Farben, Klängen und Imaginationen zurechtfinden müssen.
Die Phasen des Abschiednehmens von der Welt und sich selbst werden dabei ebenso durchlebt wie die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und die Erfahrung von Dunkelheit.
Auf diese interaktive Art wird eine Ahnung von Sterben und Tod und den nachtodlichen Phasen (Bardos) geschaffen sowie die Neubesinnung auf eine zukünftige Wiederverkörperung ermöglicht.

Das Seminar findet in einem geschützten Rahmen statt. Es eignet sich für jede Person, die sich psychisch stabil und entschlossen fühlt, den eigenen Tod vorab simultan so wahrhaftig wie möglich zu erleben.
Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils drei Personen begrenzt.